Umzugshelfer

Wer beim Umzug helfen und damit Geld verdienen möchte, findet grundsätzlich zahlreiche Möglichkeiten vor. Schließlich ziehen Tag für Tag viele Menschen von A nach B um. Dies gilt allerdings nur, solange sich Interessierte in einer relativ großen Stadt aufhalten. Befindet man sich dann tatsächlich in einer in dieser Hinsicht guten Region, ergeben sich viele Optionen, um seine Dienste anzubieten. Dass diese auch oft benötigt werden, zeigen nicht wenige Suchanzeigen in fast allen Medien. Dabei reichen die Angebote von einmaligen Hilfe-Angeboten bis hin zu recht professionellen Offerten. Die Bezahlung eines Umzugshelfers erfolgt in der Regel pro Stunde. Wie viel die Umziehenden konkret bezahlen, entscheidet sich meist in „Verhandlungen“ – mehr als 15 € pro Stunde kommen aber selten dabei heraus.

Das benötigen Umzugshelfer

Jeder, der etwas Geld als Umzugshelfer verdienen möchte, benötigt in erster Linie die nötigen körperlichen Voraussetzungen. Da sehr schwere Möbel über einen relativ langen Zeitraum getragen werden müssen, ist die Muskelkraft das wichtigste Gut. Des Weiteren gilt es, auch die rechtlichen Aspekte im Blick zu haben. Immer dann, wenn fremden Auftraggebern beim Umzug geholfen wird, sollten Helfer eine berufliche Haftpflichtversicherung abschließen. Gegenstände gehen schließlich schneller kaputt, als die meisten Menschen denken. Wer also gegen Missgeschicke abgesichert sein möchte, entscheidet sich für eine Versicherung. Alle anderen brauchen nicht mehr als ihren Körper, um effektiv bei einem Umzug zu helfen und Geld zu verdienen.

Beim Umzug von Familienmitgliedern oder Freunden helfen vs. professionelle Helfertätigkeiten

Wenn Familienmitglieder oder Freunde umziehen, fragen diese in der Regel in ihrem Freundeskreis oder innerhalb der Familie nach. In diesen Fällen lässt sich nicht immer Geld verdienen – oftmals wird das Helfen schlicht erwartet oder mit Verpflegung in Form von Essen und Trinken „bezahlt“. Es hängt von den Beziehungen untereinander ab, ob Geld den Besitzer wechselt. Wer den anfragenden Auftraggebern aber klar zu verstehen gibt, dass es Hilfe nur bei Bezahlung mit € gibt, wird für gewöhnlich zu einer Lösung kommen, da Umzugshelfer auch im Freundeskreis sehr wichtig sind. Stehen zu wenige zur Verfügung, können ganze Umzüge auf der Kippe stehen.
Wer seine Dienste professionell anbietet, verdient als Umzugshelfer den Großteil seines Lebensunterhaltes. Dies funktioniert am besten, wenn der Lebensmittelpunkt in Metropolen oder großen Regionen wie Berlin, Frankfurt, München oder Hamburg liegt. Hier ziehen täglich zahlreiche Menschen um, die sicherlich Geld sparen und nicht auf teure Umzugsunternehmen zurückgreifen wollen.

Hilfe offiziell anbieten

Um als Umzugshelfer an Aufträge zu kommen, sollten die eigenen Dienste aktiv angepriesen werden. Entsprechende Job-Portale sowie Zeitungsanzeigen stellen die effektivsten Methoden dar. Wer eine Firma gründen möchte, muss sowieso Werbung machen, um an die nötigen Aufträge zu gelangen. Schließlich stellen auch spezielle Agenturen eine Lösung dar. Diese vermitteln interessierte Helfer an Suchende, so dass Helfer nicht selbst aktiv werden müssen. Einmal in die Kartei aufgenommen, versorgen die Agenturen alle Umzugshelfer mit geeigneten Aufträgen. Nicht zuletzt die Mund-zu-Mund-Propaganda zeichnet im Idealfall für viele Hilfstätigkeiten verantwortlich. Spricht sich – vor allen in kleineren Regionen – erst einmal herum, dass es jemanden gibt, der bereitwillig seine Dienste anbietet, kommen Umziehende sicherlich schnell von selbst auf diese Personen zu.