Texter

Mit selbst geschriebenen Texten und Artikeln Geld verdienen – das ist heute kein Problem mehr. Die Nachfrage nach immer neuen Inhalten für Internetseiten und Onlineshops sorgt für eine gute Auftragslage für Profi- und Hobbytexter. Wer schon immer gerne geschrieben hat, kreativ ist und die Regeln der deutschen Rechtschreibung und Grammatik sehr gut beherrscht, kann sein monatliches Einkommen problemlos mit dem Verfassen von Texten aufstocken.

Welche Voraussetzungen müssen Autoren erfüllen?

Professionelle Texter arbeiten für Magazine, Werbeagenturen oder PR-Firmen. Sie haben in der Regel eine journalistische Ausbildung absolviert. Selbstverständlich gibt es auch Texter, die sich selbstständig gemacht haben und davon leben, Artikel für verschiedene Auftraggeber zu erstellen. Grundsätzlich darf aber jeder Texte schreiben, der Spaß daran hat und sich einen Kundenstamm aufbauen kann.
Was das obligatorische Equipment angeht, so brauchen Autoren nur eine kleine Ausstattung. Grundsätzlich können Texter überall arbeiten, sie benötigen lediglich einen PC mit Internetzugang und Schreibprogramm sowie eine E-Mail Adresse. Die Kommunikation mit Kunden läuft in der Regel per E-Mail ab und das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Recherche für die einzelnen Aufträge. Eigenes Fachwissen ist natürlich von Vorteil, viele Texter spezialisieren sich auf bestimmte Textformen und Themen.

Wie werden Texter bezahlt?

Autoren und Journalisten erhalten meist einen zuvor festgelegten Betrag für einen Auftrag. Alternativ werden sie pro Normseite bezahlt oder erhalten in selteneren Fällen einen Stundenlohn. Für ihre erbrachten Leistungen erstellen freie Autoren dann eine Rechnung. Angestellte Journalisten erhalten ein vertraglich geregeltes monatliches Gehalt.
Unter Textern, die vor allem Artikel für den Onlinebereich erstellen, hat es sich durchgesetzt, einen Wortpreis zu verlangen. Dieser ist abhängig von der Qualität der Texte und häufig auch von der Erfahrung des jeweiligen Autors. Freiberufliche Autoren und solche, die nebenberuflich texten, verdienen 1 bis 5 Cent pro Wort.
Wer über Fachwissen in speziellen Themenbereichen verfügt, kann häufig einen höheren Wortpreis verlangen. Gefragt sind vor allem hochwertige Texte zu Finanzthemen, im Technikbereich und solche für die Versicherungsbranche.

Was muss im Hinblick auf Steuern beachtet werden?

Selbstverständlich müssen Texter Steuern zahlen. Hauptberufliche Texter, Autoren und Journalisten, die auf selbstständiger Basis tätig sind, kommen zudem selbst für Versicherungen und Vorsorgeleistungen auf.
Nebenberufliche Schreiber beantragen bei ihrem zuständigen Finanzamt die Aufnahme einer nebenberuflichen Tätigkeit und müssen je nach Verdienst eine Steuervorauszahlung leisten oder den Gewinn bei der jährlichen Steuererklärung angeben.

Wie kommen Texter an bezahlte Aufträge?

Die Akquise von Aufträgen ist für viele Autoren eine unliebsame aber notwendige Aufgabe. Nur wer bereits einen zufriedenen Kundenstamm hat, kann sich ausschließlich auf das Schreiben konzentrieren.
An Aufträge von Magazinen und Zeitschriften kommen meist nur renommierte Autoren, die sich beispielsweise bereits durch wissenschaftliche Publikationen oder Texte mit einem großen Medienecho einen Namen machen konnten.

Für Anfänger und nebenberufliche Texter empfiehlt sich die Nutzung von Contentbörsen. Nach der Anmeldung und der Erstellung eines Einstufungstextes können von Kunden angeforderte Textaufträge übernommen werden. Die Textgattung sollte dem Wunsch des Kunden entsprechen. Häufig werden Produktbeschreibungen, Fachtexte oder Werbetexte für die Nutzung im Internet benötigt. Jeder Auftrag ist mit einem individuellen Briefing versehen, in dem die minimale und die maximale Wortzahl sowie inhaltliche und formale Wünsche mitgeteilt werden.
Die Bezahlung ist abhängig von der Qualität der eingereichten Texte. Wird der Autor von einem Auftraggeber direkt mit dem Erstellen eines Textes betraut, fällt der Wortpreis und damit der Gewinn höher aus.