Samen spenden

Samen spenden erweist sich als nette Nebentätigkeit, die mit nur wenig Körpereinsatz in einer Kabine in der Samenbank ausgeführt wird. Als Hilfsmittel gibt es ein paar anregende Zeitschriften dazu. Beim ersten Mal ist das sicher ein seltsames Gefühl, aber das gibt sich mit der Zeit. Einfach den Kopf abschalten und loslegen.

Die Voraussetzungen für Samenspenden sind zum Beispiel Gesundheit, keine intravenöse Drogenaufnahme und keine gleichgeschlechtlichen sexuellen Kontakte. Spenden ist außerdem untersagt, wenn mindestens ein Familienmitglied an Sichelzellanämie oder zystischer Fibrose leidet. Weitere Kontraindikationen sind direkt bei der Samenbank zu erfragen, Adressen von Samenbanken kann man im Internet eruieren.

Die gegenseitige Anonymität ist gewährleistet. Die Samenbank ist absolut diskret und gewissen Unkenrufen zum Trotz ist es eben nicht so, dass nach 18 oder mehr Jahren dutzende von Kindern an der Tür des Samenspenders klingeln und nachträglich Unterhalt fordern können. Vielmehr schließt die Samenbank mit dem sozialen Vater einen Vertrag ab, dass er die Vaterschaft nicht aberkennen kann und dass er sich verpflichtet, für den Unterhalt des Kindes aufzukommen.

Es besteht halt nur die Möglichkeit, dass das Kind ab dem Zeitpunkt, an dem es erfährt, dass der soziale Vater nicht der biologische ist – also frühestens mit 18 Jahren – innerhalb einer Zweijahrespflicht die Vaterschaft anfechten kann.

Der Verdienst (die Aufwandsentschädigung) beträgt 100 € bis 200 € pro Samenspende. In der Regel werden zunächst 25 % bis 50 % der Gesamtsumme ausgezahlt. Das restliche Geld wird etwa ein halbes Jahr später ausgezahlt, da die Samen erst nach einem Vierteljahr vollständig auf HIV getestet werden können. Es darf alle zwei Wochen gespendet werden. Möchte der Spender keinen Samen mehr spenden, muss er sich trotzdem bis zum Ende der Kontrollzeit Blutkontrollen unterziehen, sonst bekommt er den Restbetrag nicht ausgezahlt. Das erhaltene Geld ist steuerfrei.

Fazit:

Mit Samenspenden Geld verdienen ist eine gute Möglichkeit für einen netten Nebenverdienst, an der viele Männer Gefallen finden. Der Spender erfährt nicht, wer die Samenspende erhält und muss mit dem Wissen leben, dass jeder Mensch ab einem gewissen Alter, der ihm begegnet, sein eigen Fleisch und Blut sein könnte. Aber er kann dafür frustrierten Paaren ein glückliches Familienleben ermöglichen.

Diesen Beitrag teilen