Sachen übers Internet verkaufen

Wer Sachen übers Internet verkaufen möchte, hat mittlerweile einige Möglichkeiten, dies zu tun. Dabei existieren Portale, auf denen Interessierte nahezu alles verkaufen dürfen. Andere Unternehmen haben sich hingegen darauf spezialisiert, ihren angemeldeten Usern den Verkauf von Produkten einer bestimmten Warengruppe schmackhaft zu machen. Schließlich platzieren Zeitungen ihre Anzeigen meistens auch in ihren Online-Auftritten. So sind die angebotenen Dinge nicht nur in gedruckter Form (die traditionelle Zeitung), sondern auch im Internet zu finden.

Welche Plattformen für einen Verkäufer in Frage kommen, muss dieser selbst entscheiden.

Von der Erfahrung des Marktführers profitieren

Die Mehrzahl der im Internet aktiven Menschen wird wissen, dass ein Unternehmen die Branche anführt – eBay. In jenem Auktionsportal haben Verkäufer die Chance, ihre Produkte entweder per Auktion oder in Form eines Sofortverkaufes an den Mann zu bringen. Beide Verfahren haben gewisse Vorteile, immer müssen allerdings Einstellungs-Gebühren bezahlt werden. Während der Preis in einer Auktion bei interessanten Waren extrem in die Höhe getrieben werden kann, bietet der Sofortkauf sowohl dem Verkäufer als auch dem Käufer den Vorteil, sofort zu wissen, wie hoch die Kosten beziehungsweise der Verdienst ausfallen werden. In Sachen Sicherheit tut vor allem der Marktführer einiges. Neben den Bewertungen, die Käufer über den Verkäufer abgeben können, existiert ein Käuferschutz. Verkäufer, die schnelles Geld verdienen wollen, ohne die Artikel jemals loszuschicken, haben so keine Chance.

Auf spezialisierte Unternehmen zurückgreifen

Wer seine Sachen übers Internet verkaufen, dabei aber nicht den Marktführer nutzen möchte, findet eine Vielzahl anderer, kleinerer Lösungen. So haben mehrere Unternehmen Nischen entdeckt, die von den Kunden auch angenommen werden. Wer zum Beispiel alte Bücher verkaufen möchte, kann dies unter anderem bei momox tun. Hier muss lediglich die ISBN eingegeben werden. Innerhalb weniger Momente listet das automatische Tool den Fixpreis auf, zu dem das Buch verkauft werden kann. Der potentielle Verkäufer steht dann vor der Entscheidung: Verkaufen – ja oder nein? Im Unterschied zu eBay beispielsweise befindet sich auf der anderen Seite kein privater Käufer, sondern momox. Das Unternehmen kauft die Bücher an, um sie dann an anderer Stelle wiederzuverwerten. Was es für Bücher gibt, existiert zum Beispiel auch für Elektronik. reBuy kauft und verkauft DVDs, Videospiele und sogar Handys nach detaillierter Prüfung.

…zu verkaufen – die traditionellen Anzeigen

Möchte jemand auf andere Weise seine Waren online verkaufen, so bieten sich auch ihm etliche Möglichkeiten. Zu jenen zählen gewissermaßen die traditionellen Zeitungen, die ihre Anzeigen (Stellenmarkt, Immobilienmarkt und eben Verkaufsannoncen) nicht nur abdrucken, sondern meist auch in ihrer Online-Ausgabe präsentieren. Eine andere Option sind die eBay-Kleinanzeigen. Diese stellen sowohl Verkäufer als auch Suchende kostenlos ins Internet und wickeln ihre Aktivitäten bis zu einem gewissen Zeitpunkt – in der Regel nach der Einigung und der Bekanntgabe der Telefonnummer – anonym ab. Hier sind beide Parteien allerdings nicht geschützt, so dass alle Beteiligten selbst und nach Bauchgefühl entscheiden müssen, ob ein Angebot beziehungsweise der Käufer vertrauenswürdig ist.
Neben den beiden genannten lassen sich im Internet noch andere Optionen nutzen, um per Anzeige gratis oder für relativ wenig Geld seine Sachen anbieten zu können. Sachen übers Internet verkaufen muss demnach nicht schwer sein.