Reinigungskraft

Das Gute an einer Stelle als Reinigungskraft ist, dass sich in der näheren Umgebung oft eine Arbeit finden lässt und man normalerweise dafür weder einen Schulabschluss oder eine Ausbildung braucht. Außerdem lässt sich zu fast jeder persönlich passenden Uhrzeit eine Arbeitsstelle finden und die Stundenzahl kann auch oft variiert werden.

Die Voraussetzung für die Arbeit als Reinigungskraft ist auf jeden Fall körperliche Unversehrtheit, denn es ist ein körperlich anstrengender Job. Fleiß, Schnelligkeit und Gründlichkeit werden natürlich sowieso erwartet. Die Arbeitszeiten sind oft frühmorgens, am späten Nachmittag oder sogar nachts, da muss man schon sehr flexibel sein.

Stellt sich auch erst einmal die Frage, wie und wo man putzen möchte: lieber in großen Gebäuden wie Hallen, Fabriken und Schulen, also meist über eine Zeitarbeitsfirma, oder in kleineren Einheiten wie einem Büro oder einem Privathaushalt. Letzteres ist am persönlichsten und kann auch am lukrativsten sein, je nach Bedarf.

Die Stundenzahl spielt natürlich auch eine große Rolle. Während es in größeren Betrieben auch Vollzeit- und Halbzeitstellen geben kann, ist der Einsatz in Privathaushalten oder kleinen Firmen meist auf einen 400€-Job begrenzt.

Wichtig: bei einer selbständigen Tätigkeit braucht man natürlich einen Gewerbeschein.

Dann folgt die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Entweder kann man die lokalen Zeitungen durchforsten oder sich online bei der Bundesagentur für Arbeit oder bei Jobportalen wie BetreutJobrapidoJobinfo24 und vielen mehr umschauen.

Ebensogut kann man sich im Supermarkt die Jobpinnwand und Aushänge anschauen oder sich im Bekanntenkreis oder auf der Arbeit umhören, ob jemand von einer freien Stelle weiß.

Der Verdienst schwankt zwischen 8 und 13 € pro Stunde. Er hängt stark von den geographischen Gegebenheiten, dem Tätigkeitsfeld und der Zahlungsbereitschaft der Kundschaft ab.

Der tarifliche Mindestlohn für Gebäudereiniger beträgt seit dem 01.01.13 9,00 € in Westdeutschland und 7,56 € in Ostdeutschland.

Fazit:

Für die Arbeit als Reinigungskraft spricht die relativ gute Chance, eine Stelle zu bekommen und dass sie keine hohen Anforderungen an geistige Fähigkeiten stellt. Dagegen spricht die hohe körperliche Belastung – das muss man gegeneinander abwägen. Wenn der Arbeitgeber sieht, dass Sie eine ordentliche Arbeit machen, können Sie vielleicht mehr Stunden arbeiten oder der Chef möchte, dass Sie bei ihm zuhause auch putzen – dann sollten Sie aber noch einmal über den Stundenlohn verhandeln.

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