Nutzpflanzen anbauen

Wer gerne draußen ist und einen Garten besitzt, kann darin diverse Nutzpflanzen anbauen und diese entweder auf dem Markt verkaufen oder für den Eigenbedarf verwenden, um Geld zu sparen. Bei selbstgezogenen Nutzpflanzen weiß man auf jeden Fall, das keine Chemie im Spiel war. Für den Eigenbedarf reicht manchmal auch ein Blumenkasten oder eine Kräuterschnecke.

Die Voraussetzung für das Anbauen von Nutzpflanzen ist Platz. Je mehr davon zur Verfügung steht, desto mehr beziehungsweise desto größere Nutzpflanzen können angebaut werden.

Für den Verkauf ist außerdem eine Reisegewerbekarte sowie eine Genehmigung entweder vom Marktmeister oder vom Gewerbeamt der entsprechenden Stadt erforderlich. Die genauen Bestimmungen können je nach Bundesland abweichen, deshalb ist es ratsam, beim Gewerbeamt nachzufragen.

Die Hygienevorschriften gemäß den gesetzlichen Anforderungen für Lebensmittelhygiene sind beim Handel mit Obst, Gemüse und Nüssen selbstverständlich auch einzuhalten.

Zu den gängigsten Bodenpflanzen zählen Basilikum, Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Kohl, Rabarber, Radischen, Schnittlauch, Spinat, Tomaten, Wirsing und Zwiebeln. Die beliebtesten Beerensträuchern sind Brombeeren, Hagebutten, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Zu den populärsten Baumarten gehören Äpfel, Birnen, Kirschen, Mirabellen, Pflaumen, Quitten und Walnüsse.

Zunächst braucht man einen guten Boden mit der richtigen Zusammensetzung. Dieser muss in Form von Hacken, Pflügen oder durch Änderung des Mineralienverhältnisses vorbereitet werden. Nur so ist das optimale Pflanzenwachstum gewährleistet. Tipps zum Thema Gartenboden sind da sehr hilfreich.

Die Pflanzenpflege besteht unter anderem aus Düngen, Gießen, Schädlingsbekämpfung, Schnitt der Pflanzen, Unkrautjätung und Verblühtes absammeln. Die zu investierende Arbeit und Zeit sind von der Pflanzenart abhängig. Es ist also ratsam, sich vorher genaustens über die gewünschte Pflanzenarten (über deren Lieblingsboden und -lage zum Beispiel) zu informieren.

Der Verdienst schwankt natürlich sehr stark je nach Angebot/Nachfrage und Jahreszeit. Für biologisch, also ohne Mineraldünger und ohne die Verwendung von Pestiziden hergestellte Waren kann man natürlich auch mehr Geld verlangen, da die Produktion pflegeintensiver ist. Nur „bio“ darf man sie nicht einfach nennen, da dieser Begriff gesetzlich geschützt ist.

Fazit:

Warum soll man den eigenen Platz im Garten verschwenden, wenn man ihn doch sinnvoll nutzen kann? Das Anbauen und Handeln von Pflanzen ist vielleicht nicht jedermanns Sache, gewinnbringend ist es aber trotzdem. Für viele Naturfreunde dürfte dies ein wunderbares Hobby sein. Es gibt doch nichts Schöneres, als die Früchte seiner Arbeit zu ernten – und dies im wahrsten Sinne des Wortes.

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