Nachhilfelehrer

Wenn Kinder in der Schule Probleme haben und dem Unterrichtsstoff nicht mehr folgen können, sind Nachhilfelehrer meistens die letzte Option. Sie vermitteln den Stoff, der während der Unterrichtsstunde vom Schüler nicht ideal aufgenommen werden konnte, langsamer und oftmals auch an mehreren Beispielen erläutert anschaulicher. Als „nachhelfende Lehrer“ tätig sind sowohl Jugendliche, Studenten sowie junge Erwachsene als auch professionell ausgebildete Pädagogen. Dabei an Aufträge zu gelangen, kann auf mehreren Wegen erfolgen. Der Verdienst unterscheidet sich dabei je nach Grad der Ausübung. Wer in einer Nachhilfeschule fest angestellt ist, erhält ein gängiges Fixgehalt, mit dem der Lebensunterhalt bestritten werden kann. Wer sich hingegen als Jugendlicher als Lehrer versucht, bessert sein Taschengeld auf. Studenten finanzieren damit ihr Studentenleben.

Von Mund-zu-Mund-Propaganda und dem Schalten eigener Anzeigen profitieren

Insbesondere Jugendliche und Studenten suchen sich ihre Nachhilfeschüler oft selbst. Sie hören sich in der Nachbarschaft um oder gehen direkt in die Schulen, um bei Schülern nachzufragen oder ihre Fähigkeiten am Schwarzen Brett anzubieten. Hat man erst einmal einem Schüler erfolgreich durch eine schwierige Phase geholfen und seine schulischen Leistungen verbessert, spricht sich dies in der Regel unter den Eltern herum. So kommen Nachhilfelehrer im Idealfall zu immer neuen Aufträgen – und zwar Schuljahr für Schuljahr. Selbstverständlich stehen angehenden sowie aktiven Nachhilfelehrern auch die traditionellen Medien zur Verfügung. Noch immer sind Zeitungsanzeigen sehr beliebt, schließlich schauen um das Wohl ihrer Kinder besorgte Eltern regelmäßig in das lokale Blatt.

Sich selbst in Online-Portalen präsentieren

In den letzten Jahren hat sich aber auch das Internet mehr und mehr dem Thema Nachhilfe verschrieben. Vor allemein Unternehmen hat die Bedeutung erkannt und bietet sowohl Nachhilfelehrern als auch „Auftraggebern“ die Chance, zueinanderzufinden. Im Portal tutoria melden sich Lehrende an und erstellen ihr individuelles Profil. Nach diesem suchen dann Eltern und andere Interessierte, um idealerweise Kontakt aufzunehmen. Bereits auf der Startseite kann die Postleitzahl eingegeben werden, um die geeigneten Lehrer in der Region zu finden. Auf diese Weise haben Nachhilfelehrer nur ein einziges Mal Aufwand, um Ihr Profil zu erstellen. Die Aufträge kommen – insbesondere dann, wenn bereits Erfahrung vorhanden ist – gewissermaßen ganz von allein. Der Service ist zudem kostenlos für Lehrer, so dass diese keinerlei Risiko eingehen, wenn sie tutoria nutzen wollen.

Eine feste Anstellung als Nachhilfelehrer

Neben den vielfältigen Möglichkeiten, nebenberuflich als Nachhilfelehrer tätig zu sein, verdienen Festangestellte hauptberuflich ihr Geld mit dem Vermitteln von Lernstoff. In jeder größeren Stadt sowie in viele kleinen Ortschaften haben sich Nachhilfeschulen etabliert, die den Kindern dabei helfen, ihre schulischen Leistungen effektiv zu verbessern. Effektiv bedeutet in diesem Zusammenhang das Erreichen gesteckter Ziele – zum Beispiel die Verbesserung um eine ganze Note oder die Versetzung von einer Klasse in die nächste. Um eine solche Stelle zu finden, nutzen Interessierte dieselben Mittel wie Nebenberufler. Zeitungen und das Internet sind die erfolgversprechendsten Wege, auf denen eine Festanstellung als Nachhilfelehrer gefunden werden kann. Oftmals unterscheiden die Schulen dabei nach der Art: Grund-, Haupt- oder Realschule sowie Gymnasien erfordern jeweils verschiedene Kenntnisse und Fertigkeiten vom Lehrer – nicht zuletzt auch in sozialpädagogischer Hinsicht.