Nachhilfe geben

Wenn man in einem oder mehreren Bereichen oder Fächern ziemlich bewandert ist und Spaß am Umgang mit Schülern hat, kann man damit Geld verdienen, indem man sich als Nachhilfelehrer betätigt. Das Betätigungsfeld ist weit gefächert, angefangen von den klassischen Schulfächern bis zu ausgefallenen Sprachen oder Musikinstrumenten.

Wichtigste Voraussetzungen zum Geben von Nachhilfestunden sind natürlich die Fachkompetenz in dem jeweiligen Bereich und eine gewisse pädagogische Begabung. Das heißt, dass man dem Schüler sein eigenes Wissen auch gut vermitteln kann. Man muss sich auf jeden Schüler individuell einstellen und erkennen, wie er am besten motiviert werden kann beziehungsweise was sein Problem beim Bewältigen des Lernstoffes ist.

Versteht der Lernende Dinge eher durch Experimente oder Bilder? Hat er ein Konzentrationsproblem? Liegt es an mangelndem Antrieb oder an geistigem Unvermögen? Antworten auf diese und einige andere Fragen sollte man schon versuchen, schnellstmöglich zu eruieren. Dann lässt es sich bedeutend effizienter arbeiten.

Gute Anlaufstellen im Internet sind solche Online-Portale wie NachhilfeNETBetreut oder Nachhilfepartner. Hier kann man sich kostenlos anmelden und Interessenten aus seiner Region finden. Es gibt natürlich auch kostenpflichtige Extras, bei denen man sich halt vorher überlegen muss, ob man sie nutzen möchte.

Außerdem kann man sich natürlich privat umhören, Zettel in Schulen oder im Supermarkt aufhängen oder auch in der Zeitung inserieren.

Klassischerweise wird meist für Hauptfächer, also Deutsch, Mathematik und Englisch ein Nachhilfelehrer benötigt. Einige schwierige und lernintensive Nebenfächer wie Biologie, Chemie und Physik liegen auch noch ganz gut im Rennen. Wenn man dann noch zusätzlich etwas gut kann wie Handarbeiten oder ein Instrument spielen, könnte man damit eine Marktlücke bedienen.

Die Verdienstspanne schwankt sehr stark, da sie sowohl von Stundenlohn als auch -zahl abhängt. Je nach Qualifikation, Gegend und Klientengut kann der Stundenlohn (also der einer Zeitstunde, nicht der einer Unterrichtsstunde) zwischen 8 und 15 Euro betragen. Ob man bei dem Schüler Hausbesuche macht und dadurch eventuell noch Reisekosten hat, muss natürlich auch berücksichtigt werden.

Fazit:

Wer gerne mit Kindern, Jugendlichen oder auch mal mit Erwachsenen arbeitet, ist beim Nachhilfe geben ganz gut aufgehoben. Wenn die Noten des Lernenden zusehens besser werden, ist das doch ein tolles Erfolgserlebnis. Und wenn man für die Vermittlung seines Wissens auch noch etwas bezahlt bekommt, warum denn nicht?

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