Kinderbetreuung

Wer es mag, sich mit Kindern zu beschäftigen, der kann sich als Tagesmutter/-vater, als Betreuer/Kinderfrau oder als Babysitter/in betätigen. Bei diesen Kinderbetreuungsarten verdient man sogar Geld bei dem, was einem Freude macht und man hilft anderen Menschen damit. Bei seriösen Internetportalen wie Betreut kann man sich als Kinderbetreuer kostenlos registrieren lassen.

Tagesmütter/-väter betreuen bis zu 5 Kindern in ihrem eigenen Haushalt oder in geeigneten Räumen. Das Betreuen von Kindern im eigenen Zuhause bietet den Vorteil, dass man eventuell nebenbei, also während die Kinder spielen – und wenn sie schlafen sowieso – seine Hausarbeit oder andere Dinge erledigen kann. Hier weiß man, wo alles steht und man kann sich einfach routinierter bewegen als in einem fremden Haushalt.

Die Voraussetzungen für Tagesmütter/-väter sprich die Qualifikationsbedingungen sind leider von Bundesland zu Bundesland verschieden. Um als Tagesmutter/-vater arbeiten zu können, reichen heutzutage ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Gesundheitsbescheinigung meist nicht mehr aus. Vielmehr wird oft mindestens eine erfolgreiche Teilnahme an einer Qualifizierung zur Tageskinderpflegeperson von mindestens 160 Stunden einschließlich eines Erste-Hilfe-Kurses für Babys/Kleinkinder verlangt. Es gibt oft Zuschüsse vom Jugendamt und den Europäischen Sozialfonds, der Eigenanteil kann trotzdem bis zu 800 € betragen.

Wichtig: Natürlich müssen Sie ein Gewerbe anmelden, bei eventuellen Unklarheiten bitte mit dem zuständigen Finanzamt und Gewerbeamt kurzschließen.

Der Verdienst von Tagesmüttern/-vätern kann gar nicht so genau angegeben werden, da er von einigen Faktoren abhängt: Anzahl der zu betreuenden Kinder, Dauer der Betreuung, regionale Bedingungen und Beliebtheit. Außerdem sollte jeder seine Bezahlung so festlegen, dass er über die Runden kommt. Sie können sich auch vom Jugendamt unter Vertrag nehmen lassen und bekommen so vom Amt Kinder vermittelt.

Betreuer/Kinderfrauen betreuen Kinder im Zuhause der Eltern.

Seit 2010 müssen auch Betreuer/Kinderfrauen eine mindestens 160 Stunden besuchte Schulung nachweisen, wenn die Betreuung vom Jugendamt bezuschusst wird.

Der Vorteil dieser Betreuungsart ist, wie auch beim Babysitting, dass die Kinder in ihrer gewohnten Umgebung sind und dass Ihnen keine Kosten entstehen (Essen, Strom, Wasser etc.).

Dafür müssen Sie halt eventuell Fahrtkosten und Anfahrts- und Abfahrtszeiten in Kauf nehmen.

Wichtig: Bei der Aufnahme einer Selbständigkeit muss auch ein Gewerbe angemeldet werden.

Beim Verdienst von Betreuern/Kinderfrauen gilt ähnliches wie bei Tagesmüttern/-vätern. Bis 400 € ist der Job für den Arbeitnehmer steuerfrei und der Arbeitgeber muss Abgaben zahlen.

Babysitter/innen arbeiten genau wie Betreuer/Kinderfrauen im Haushalt der Erziehungsberechtigten der zu beaufsichtigenden Kinder, allerdings mit einer anderen Frequenz und Dauer.

Das Mindestalter von Babysittern beträgt 13 Jahre, in diesem Alter darf man allerdings nur 2 Stunden täglich sitten und zwar nur zwischen 8 und 18 Uhr. Wenn man zwischen 15 und 18 Jahren alt ist, darf man bis 20 Uhr betreuen.

Wichtig ist auch der Versicherungsstatus, denn sowohl die Kindeseltern als auch der Babysitter sollten ausreichend versichert sein – wenn der Sitter etwas kaputtmachst, haftet bei entsprechender Zusatzvereinbarung seine Haftpflicht oder die seiner Eltern, wenn ihm beim Babysitten etwas passiert, haften die Kindseltern quasi als seine Arbeitgeber.

Der Verdienst eines Babysitters ist ebenso schwer einzugrenzen wie der der beiden anderen  Betreuungsarten. Zunächst kommt es auf das Alter, die Qualifikation, die Frequenz und die Beanspruchung beim Babysitten an. Einfach mal bei anderen Babysittern erkundigen und hoch pokern – mit der Bezahlung runtergehen kann man dann immer noch.

Fazit:

Kinderbetreuung ist eine schöne, aber verantwortungsvolle Aufgabe. Und immer daran denken: irgendwann gehen die Kleinen wieder, also nicht zu sehr ins Herz schließen, sonst ist der Trennungsschmerz zu groß.

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