Hundesitting

Wer seine Zeit liebend gern mit Hunden verbringt, kann sich beim Hundesitting gutes Geld dazuverdienen. Die wichtigsten Aufgaben bei diesem Minijob oder auch dem professionell betriebenen Gewerbe sind mit dem Hund spazieren gehen und/oder ihn zu betreuen.

Die Voraussetzung für die Arbeit als Hundesitter sind neben der Zuneigung zu Hunden insbesondere Durchsetzungsvermögen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

Entweder zieht man jetzt auf eigene Faust los, inseriert in der Zeitung oder sucht sich im Internet die passende Dogsitteragentur, zum Beispiel auf Gassi-Gassi oder Betreut. Diese ist dann für die Vermittlung von Hundesittern und Auftraggebern zuständig. Dort ist auch meistens eine kostenlose und unkomplizierte Online-Bewerbung möglich.

Wichtig: vor dem Hundesitting einen Gewerbeschein holen.

Der Aufwand für das Betreuen von Hunden ist in der Regel sehr gering. Zu den Hauptaufgaben gehören füttern, spielen, Gassi gehen und Häufchen entsorgen. Bei schwererziehbaren Hunden sollte man schon etwas Erfahrung mitbringen und einigen Hunden müssen eventuell Kommandos beigebracht werden, damit sie beispielsweise nicht an der Leine ziehen oder sich ungefragt aufs Sofa setzen.

Wichtig: darauf achten, dass der Kunde eine Tierhalterhaftpflicht für seinen Hund abgeschlossen hat. Der Hund soll natürlich auch voll durchgeimpft und frei von ansteckenden Krankheiten und Ungeziefer sein.

Die Kosten für die Hundebetreuung sind äußerst gering, hier fallen eventuell Fahrt- und Hundefutterkosten an. Die ersteren sollte man bei seiner Entlohnung einkalkulieren und für den Hund ist es eigentlich am besten, wenn er sein reguläres Futter bekommt, so wird das Risiko einer Unverträglichkeit minimiert.

Der Verdienst hängt von der zur Verfügung gestellten Zeit und vom Arbeitgeber ab. Verdienste zwischen 4 und 14 Euro pro Stunde sind durchaus realistisch. Profisitter mit hoher Nachfrage können sogar bis zu 20 € die Stunde für eine Einzelbetreuung verlangen.

Auch Ganztags-Jobs, bei denen der Hund entweder in seiner gewohnten Umgebung betreut oder vom Sitter mit nach Hause genommen wird, werden immer häufiger angeboten und sehr gut bezahlt. Für Übernachtungsgäste kann man je nach Intensität der Betreuung (Welpen sind natürlich stressiger) auch bis zu 20 € verlangen.

Profis schnappen sich bis zu sechs Hunden, packen sie in ihren Bus oder Transporter – anschnallen nicht vergessen – und gehen mit ihnen zum Beispiel zwei Stunden aufs Feld zum Toben. Das senkt die Kosten für den einzelnen Besitzer und für den Dogsitter kommt noch genug dabei rum.

Fazit:

So einfach kann es sein, mit dem besten Freund des Menschen Geld zu verdienen. Besonders tierfreundliche Menschen sollten in Betracht ziehen, diese Tätigkeit als Hauptberuf auszuüben. So ist allen drei Parteien geholfen. Der Hundebesitzer hat kein schlechtes Gewissen, dem Hund geht es gut, der Sitter hat evtl. Spaß und Bewegung – und vor allem ein nettes Zubrot.

Diesen Beitrag teilen