Flohmarkt

Eine gute Gelegenheit, den einen oder anderen Euro zu machen und gleichzeitig alten Ballast und Trödel loszuwerden, ist der Flohmarkt.

Es gibt nun die Möglichkeit des klassischen und des virtuellen Flohmarkts. Bei dem letzteren stellt man Fotos der zu veräußernden Gegenstände ins Internet, zum Beispiel bei Flohmarkt33.

Voraussetzung ist natürlich der Besitz der zu verkaufenden Waren. Wenn man auf einem realen Flohmarkt etwas veräußern möchte, braucht man eventuell ein größeres Auto oder einen kleinen Bus für den Transport.

Wichtig: wenn man nur alte, nicht eigens für den Flohmarkt gekaufte Sachen ohne Gewinnabsicht veräußert und das Ganze keinen gewerblichen Charakter annimmt, braucht man keinen Gewerbeschein, ansonsten schon.

Zuhause sollte man sich schon Preise ausdenken und diese mit kleinen Aufklebern an den Artikeln befestigen. Wenn es sich um einen Haufen Krimskrams handelt, einfach in ein Behältnis tun und dieses etikettieren.

Am besten macht man sich auch schlau, was einzelne Highlights denn so wert sind (zum Beispiel Sammlerfiguren oder Porzellan), um nicht hinterher eine böse Überraschung zu erleben. Wenn man dazu im Internet nichts findet, lohnt sich vielleicht eine Recherche vor Ort auf einem anderen Flohmarkt.

Vor der Wahl des Flohmarkts sollte man die Entfernung und die eventuellen Standgebühren berücksichtigen. Passende Märkte kann man zum Beispiel bei MarktCom finden. Danach muss man mit dem Veranstalter Kontakt aufnehmen und einen Stand mieten. Dieser wird pro laufenden Meter bezahlt. Idealerweise benutzt man als Tisch einen stabilen Tapeziertisch, den man sich auch mal beim Baumarkt ausleihen kann. Für Kinder gibt es auch oft freie Flächen, wo diese ihr Spielzeug kostenlos anbieten können.

Natürlich den Proviant nicht vergessen – so ein Tag auf dem Flohmarkt kann lang werden. Daher ist auch eine Sitzgelegenheit nie verkehrt. Im Sommer den Sonnenschutz in Form eines Schirmes oder Sonnencreme nicht vergessen, sonst kann wegen des langen Sitzens oder Stehens ein Sonnenbrand oder sogar ein Sonnenstich drohen. Gegen Langeweile hilft ein gutes Buch oder auch die Anwesenheit einer bekannten Person, die unterstützend mitgekommen ist oder vielleicht auch selber etwas verkaufen möchte. Oft kommt man auch mit den Standnachbarn ins Gespräch und erhält so vielleicht den einen oder anderen guten Tipp.

Der Verdienst richtet sich natürlich nach dem Preis und der Anzahl der verkauften Dinge und hängt auch vom Verhandlungsgeschick des Verkäufers ab. Meist setzt man den Preis etwas höher an und lässt sich dann runterhandeln. Dann bekommt man den Preis, den man sich vorgestellt hat und der Kunde ist auch zufrieden.

Wenn der Stand auf dem Flohmarkt ein voller Erfolg war und wenn es Ihnen vor allem Spaß gemacht hat, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und neue Eindrücke zu gewinnen, können Sie sich natürlich überlegen, ob Sie das nicht öfter am Wochenende tun wollen. Dann benötigen Sie zwangsläufig Nachschub, den Sie vielleicht bei Bekannten oder im Internet finden können – und natürlich einen Gewerbeschein, wenn Sie eine Gewinnabsicht haben. Es gibt Menschen, die süchtig danach sind, auf Flohmärkte zu gehen – sowohl als Anbieter als auch als Käufer. Auf manchen Flohmärkten bilden sich richtige kleine Gemeinschaften.

Fazit:

Wer die Mühe und Arbeit nicht scheut, seine überschüssigen Habseligkeiten zu sichten und zu veräußern, wird mit Bargeld und mit mehr Platz zuhause belohnt. Außerdem kann man die Fahrt zum Flohmarkt mit einem Stadtbummel oder einem schönen Essen kombinieren und gestaltet so einen abwechslungsreichen Ausflug, der hoffentlich auch die Kasse klingeln lässt.

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