Effizient wirtschaften

Man muss kein ausgebildeter Hauswirtschaftsexperte sein, um ein paar einfache Prinzipien zu verinnerlichen. Dazu reicht schon der gesunde Menschenverstand aus. Je sparsamer man mit Dingen umgeht, umso länger hat man auch davon. Gerade das Zubereiten von Speisen bietet ein weites Feld zum Geldsparen.

Sehen wir uns doch einmal an, was Fertigprodukte so kosten: unter einem Euro findet man kaum etwas Gescheites, im Billigsegment kosten die Gerichte oft zwischen 1,09 und 1,99 €.

Viele dieser Gerichte lassen sich auch schnell und einfach frisch, kostengünstiger und gesünder zubereiten. Denn wenn man das Essen selbst kocht, kann man viel besser kontrollieren, was wirklich in der Mahlzeit vorhanden ist und wie es zubereitet wird.

Außer dem Preisvorteil liegen die anderen Vorzüge klar auf der Hand. Fertiggerichte sind oft mit künstlichen Aromen, Stabilisatoren und Konservierungsstoffen vollgestopft. Die billigeren werden auf jeden Fall mit minderwertigen Zutaten hergestellt, daher auch der günstige Preis. Ob die teureren Produkte mit qualitativ besseren Zutaten produziert werden, sei mal dahingestellt. Die vorgenannten Substanzen sind auch hier oft enthalten.

In Discountern erhält man sicherlich die preiswertesten Zutaten für ein Essen. Gegen diese Waren ist im Großen und Ganzen nichts einzuwenden, auch wenn ab und zu ein weniger zufriedenstellendes Lebensmittel dabei ist. Aber das ist ja überall so: Ausnahmen bestätigen die Regel. In den meisten Fällen ist die Ware jedoch top und einwandfrei. Wenn man sich an den Sonderangeboten orientiert, kann man sogar noch günstiger einkaufen. Oftmals werden auch Waren kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MDH) zu reduzierten Preisen angeboten. Diese sollte man sich aber vor dem Kauf genauestens betrachten. Sieht die Ware noch halbwegs frisch aus?

Auf dem Wochenmarkt kann man auch das ein oder andere Schnäppchen machen. Gerade kurz vor Marktschluss hauen die Händler noch einiges günstiger raus, das sie am nächsten Tag nicht mehr anbieten wollen oder können. Nur keine Scheu, fragen kostet nichts. Wenn man sich einmal überwunden hat, dies zu tun, wird es von Mal zu Mal leichter. So bekommt man eventuell gute Ware für wenig Geld.

Besondere Vorsicht ist beim Kauf von verderblichen Waren geboten. Diese müssen entweder rasch verbraucht oder zum Beispiel durch Einfrieren konserviert werden. Also immer gut überlegen, ob man die Lebensmittel auch wirklich schnell genug verarbeiten kann oder genügend Platz in der Gefriertruhe hat.

Beim Kochen und Backen sollten auch einige Punkte beachtet werden: Wasser bekommt man am energetisch günstigsten im Wasserkocher heiß. Töpfe sollten mindestens so groß wie die Herdplatte sein. Beim Elektroherd mit Restwärme arbeiten.

Fazit:

Selber kochen ist lecker und vor allem wesentlich günstiger als die Verwendung von Fertiggerichten. Und es ist in vielen Fällen noch nicht einmal viel zeitintensiver als das Aufwärmen einer Fastfood-Mahlzeit.

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