Autowerbung

Mit dem eigenen Auto lässt sich ein nettes Einkommen erzielen, indem es als Werbefläche für diverse Dienstleistungen oder Produkte genutzt wird. So kann man bei den immer stärker ansteigenden Benzinpreisen eine wohltuende Finanzspritze erhalten. Man kann auch einfach nur mit einer Domain-Adresse werben, um das Interesse der anderen Menschen zu wecken.

Voraussetzung ist ein eigenes ziemlich neues Auto, das sich in einem guten Zustand befindet, also beulen- und kratzerfrei ist. Ausnahmen sind da allerdings auffällige Fahrzeuge wie beispielsweise Oldtimer, Trabanten oder US-Cars, die durch ihr Erscheinungsbild schon ein Hingucker sind. Außerdem ist es wichtig, dass das Auto oft da steht, wo es von vielen Passanten wahrgenommen wird, also offen (nicht im Parkhaus oder in einer Garage) in Innenstädten oder auf stark frequentieren Hauptstraßen.

Wichtig: im Vorfeld abklären, wo Sie sich einen Gewerbeschein holen müssen, das ist von Stadt zu Stadt verschieden.

Um Werbekunden zu finden ist es sinnvoll, sich bei einem dafür zuständigen Webservice wie Carexy oder einem anderen Anbieter anzumelden. Dieser kümmert sich dann um die Vermittlung. Es kann jedoch lange dauern, bis ein Vertrag zustande kommt. Alternativ kann auch bei einzelnen Unternehmen nachgefragt werden, was in den meisten Fällen jedoch noch mehr Zeit in Anspruch nimmt, da nicht jedes gleich die Anfrage beantwortet. Eventuell ist es sogar praktischer, für ein lokales Unternehmen Werbung zu machen, da ist der Kontakt persönlicher und die Zahlungsmoral hoffentlich gut.

Um Betrug auszuschließen, empfiehlt es sich, die Seriösität des Unternehmens beziehungsweise des Vermittlers genaustens zu überprüfen. Typische Anzeichen für Betrug sind zum Beispiel kostenpflichtige Rufnummern, Vorkasse für die Aufnahme in eine Kartei, kostenpflichtige Werbemittelanbringung und -demontage oder eine Zeitungsabofalle. In der Regel übernehmen nämlich die Werbekunden die Anbringungs- und Demontagekosten. Wobei eine kleine jährliche Gebühr von 7 Euro wohl auch zu verschmerzen ist. Wenn es viel teurer ist, sollte man sich das aber gut überlegen, sonst zahlt man beispielsweise über hundert Euro im Jahr und bekommt keinen einzigen Auftrag.

Der Verdienst beträgt 30 € bis 300 € pro Monat. Der genaue Betrag ist davon abhängig, wie viel der Werbekunde bereit ist zu zahlen und in welcher Verfassung sich das Auto befindet.

Fazit:

Bei dieser Geldverdien-Methode hat man – wenn man die Punkte über schwarze Schafe beachtet – rein gar nichts zu verlieren, da man das Auto ja sowieso immer benutzt. Außerdem muss keine zusätzliche Arbeit geleistet werden, da das einmalige Anbringen der Werbefolie genügt. Mit dieser Art der Reklame werden auch lokale Betriebe, die sich keine teurere Werbung leisten können, unterstützt. Und wenn man gerade sowieso keine Fremdaufträge hat und ein eigenes Produkt verkaufen, eine Dienstleistung anbieten oder seine eigene Website bekannter machen möchte, kann man ja für sich selber werben.

Diesen Beitrag teilen