Als Aushilfe arbeiten

Nicht immer befinden sich Menschen auf der Suche nach einer Vollzeitstelle, die sie Woche für Woche 40 Stunden und mehr auf der Arbeit einspannt. Manche Personen wünschen sich eine Teilzeitstelle oder einen Job, in dem sie nur übergangsweise tätig sein können. Ein Aushilfsjob kann in derartigen Fällen (die wahrlich nicht die gesamte Bandbreite des Arbeitsmarktes darstellen) eine geeignete Lösung sein. Es ist allerdings auch als Aushilfe möglich, eine 40-Stunden-Woche zu absolvieren. Die Stelle wird dann in der Regel aber befristet sein, so dass keine längerfristige Anstellung zu erwarten ist. Der Verdienst variiert je nach Branche und Arbeitsdauer, so dass sowohl lediglich die Aufbesserung des Taschengeldes als auch die Bestreitung des gesamten Lebensunterhaltes denkbar ist.

Für welche Personengruppen eignen sich Aushilfsjobs?

Im Grunde kann jeder Erwerbstätige als Aushilfe arbeiten. Doch für bestimmte Menschen eignet sich diese Art Job besonders. Zu diesen zählen zum Beispiel Studenten, die sich vor allem um ihr Studium kümmern sollen. Nicht selten reicht das Geld (durch Zuwendungen der Eltern oder Bafög) aber vorne und hinten nicht aus, so dass die Suche nach einem Nebenjob beginnt. Manchmal gilt es auch einfach, für einen gewissen Zeitraum Geld zu verdienen, weil eine bestimmte Anschaffung ansteht. Ein Job als Aushilfe kommt in diesen Fällen gerade recht, lässt er doch genügend Zeit, um sich noch den anderen Dingen des Lebens zu widmen. Ähnlich ergeht es Müttern und Hausfrauen, die Abwechslung von Kind und Kegel wünschen – dies aber befristet und nur wenige Stunden in der Woche. Jugendliche Schüler erhöhen als Aushilfe ihr Taschengeld.

Als Aushilfe in vielen Branchen arbeiten

Aushilfsjobs finden Interessierte in zahlreichen Branchen. Weit verbreitet sind sie zum Beispiel im Handel, wenn insbesondere in den umsatzstarken Phasen des Jahres mehr Kunden zu erwarten sind. Sowohl große Einkaufszentren als auch kleinere Fachgeschäfte sind hier zu nennen. Doch auch in der Gastronomie finden Aushilfen durchaus Beschäftigung, denn in dieser Branche steigt der Bedarf in den umsatzstärksten Phasen der Woche ebenfalls. Insbesondere am Wochenende von Freitag bis Sonntag hat sich diese Praxis bewährt. Dies korreliert wiederum mit den Interessen von beispielsweise Studenten, die am Wochenende keine Vorlesungen und Seminare zu besuchen haben und daher zeitlich relativ flexibel sind.

Aushilfe in Teil- oder Vollzeit

Wer als eine Aushilfe Geld verdienen möchte, der kann dies in Teil- oder in Vollzeit tun. Beide Modelle existieren auf dem Arbeitsmarkt, wobei die Teilzeit-Stellen das Gros darstellen. Ein gängiges 40-Wochenstunden-Gehalt verdienen Aushilfen zum Beispiel dann, wenn ein fest angestellter Mitarbeiter wegen eines längeren Urlaubs oder einer längeren Krankheit ausfällt. Muss das Arbeitspensum dennoch unbedingt erfüllt werden, stellen Unternehmen durchaus Aushilfen ein, die dann zu den meist identischen Konditionen arbeiten. Derartige Situationen müssen aber nicht der Grund sein. Die bereits angedeuteten arbeitsintensiveren Zeiten des Jahres erfordern ebenfalls die Anstellung aushelfender Angestellter. Dies dann aber auch befristet. Aushilfsjobs müssen aber nicht immer befristet sein. Wenn einer Firma von vornherein klar ist, dass ein zusätzlicher Angestellter langfristig nötig wird – aber eben nur für beispielsweise 15 Stunden pro Woche – dann können Aushilfen auch durchaus lange im selben Unternehmen arbeiten.
Nach Aushilfsjobs suchen Interessierte idealerweise in Zeitungen und online (Stellenanzeigen, Jobbörsen).