Affiliate Marketing

Das Affiliate Marketing basiert auf dem Prinzip, dass ein Dritter (der Affiliate Marketer) zu einem Produkt oder einer Dienstleistung eines Anbieters verlinkt. Bei Erfolg (Klick, Registrierung oder Verkauf) bekommt der Affiliate Marketer vom Anbieter eine Provision, deren Höhe dieser vorher festlegt. Der Affiliate Marketer darf dabei vollkommen eigenständig arbeiten, sofern vorher keine anderslautenden Vereinbarungen mit dem Anbieter getroffen wurden.

Die Voraussetzungen für die Tätigkeit als Affiliate Marketer unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter.

Wichtig: Um als Affiliate Marketer arbeiten zu können, ist es als allererstes notwendig, sich bei der zuständigen Behörde einen Gewerbeschein zu holen. Welche Behörde das ist, ist leider von Stadt zu Stadt verschieden. Außerdem sollte man sich schon darüber informieren, wie man mit seiner Steuerpflicht verfahren möchte (ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt oder nicht).

Wenn man dann den Gewerbeschein in der Tasche hat, kann man bei den einzelnen Unternehmen zum Beispiel per E-Mail nachfragen oder sich auf ihrer Website nach einem Formular oder ähnlichem umschauen.

Meistens sind Unterseiten diesbezüglich mit „Partnerprogramm“ oder „Affiliate“ beschriftet. Es ist wichtig, sich immer gründlich die Regeln bei den einzelnen Anbietern durchzulesen. Oft ist eine Website Pflicht, es gibt jedoch auch Ausnahmen (wie zum Beispiel soziale Netzwerke). Eine Partnerschaft ist übrigens normalerweise kostenlos.

Als vorteilhafter erweist sich die Anmeldung bei einem Partnerprogramm-Netzwerk beziehungsweise Affiliate Network. Dort gibt es dann meistens eine große Auswahl an bekannten Unternehmen. Dies erspart auch die Bewerbung bei diversen Partnerprogrammen – das bedeutet Zeitgewinn und eine bessere Übersicht. Für den Anfang empfiehlt sich zum Beispiel SuperClix, da die Anmeldung unkompliziert ist, man keine eigene Website benötigt und sich einfach mal umschauen kann. Wer eine größere Auswahl an Partnerprogramm-Netzwerken haben möchte, kann sich die deutsche Top-10 ansehen.

Der Einbau der Werbemittel, die Anbieter bereitstellen, ist sehr einfach. Dies ist nach dem Erhalt eines HTML-Codes, der auf der Website eingebaut werden darf, möglich. In der Regel stehen mehrere Werbemittel in verschiedenen Formen zur Auswahl. Das wohl bekannteste Werbemittel dürfte das Banner sein. Weitere Werbemittel können in Form von Textlinks, Layern, Pop-Ups oder sonstigen Grafiken erhältlich sein. Jedes Werbemittel ist verlinkt und führt beim Draufklicken direkt zum Anbieter.

Der Verdienst ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Zum einen wird er vorher als Provison vereinbart – zum anderen ist er auch von der Besucheranzahl auf der Website, aber noch viel mehr vom Know How des Affiliate Marketers abhängig. Dieser versucht, die Besucher auf seiner Website irgendwie dazu zu bringen, das Affiliate-Werbemittel anzuklicken. Da dies für eine Provision meistens nicht allein ausreicht, ist es wichtig, den Kunden zusätzlich noch dazu zu bewegen, beim Anbieter etwas zu kaufen oder eine Registrierung abzuschließen. Da muss bei den Website-Besuchern schon richtige Überzeugungsarbeit geleistet werden, damit diese dazu bereit sind, genau das zu tun. Keine leichte Aufgabe für den Affiliate Marketer. Es empfiehlt sich, viel mit Textlinks zu arbeiten, da diese weniger wie Werbung aussehen als Banner und die Besucher so öfters darauf klicken werden.

Fazit:

Affiliate Marketing ist sowohl für den Partner als auch für den Betreiber äußerst gewinnbringend. Der Partner erhält nur bei Erfolg eine Provision und der Betreiber muss auch nur in diesem Fall bezahlen. Bei diesem Geschäft gibt es also zwei Gewinner und keine Verlierer. Der Partner hat den besonderen Vorteil, dass er auf eigene Faust arbeiten kann und sich von niemandem Vorschriften machen lassen muss.

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